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Der zuletzt tätige
Müller, Alfred Dambach, verkauft seinen Betrieb im Jahre 1947 an die NOK,
die das Kraftwerkprojekt "Laufen" verwirklichen will. Im Januar 1976 wird das
Bauvorhaben, in das bereits viel Geld investiert wurde, eingestellt. Für die
Liegenschaft "Barz" werden Käufer gesucht. Den Landwirtschaftsbetrieb übernimmt
der bisherige Pächter, und das Mühlegebäude wird von der Einwohnergemeinde
Zurzach erworben.
Das kurz nach 1878 erbaute Mühlen-Gebäude wird vom Bauamt Zurzach nach und nach
saniert.
Am 27. Juni 1998 bildet eine Gruppe von Interessierten die Vereinigung
"Barzmühle". Der Initiant, Marcel Iseli, wird erster Präsident. Schon vorher
hatte sich Heinz Meier, Zurzach/ Beckenried, für die Anlage engagiert. Auch er
wollte den Betrieb mit einem Wasserrad versehen und die Mühle restaurieren. Erst
jetzt aber nimmt das Projekt "Barzmühle" konkrete Formen an.
Durch die Geschwister Frieda und Johann Dambach, Kaiserstuhl, die ein
Grundkapital von
50'000 Franken einbringen, kann am 4. Dezember 1998 die "STIFTUNG BARZMÜHLE"
errichtet werden. Als Stiftungsräte werden berufen: Marcel Iseli, Zurzach,
Präsident und als Mitglieder Georg Edelmann und Max Kalt, beide Zurzach.
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Am Weihnachtsmarkt des gleichen Jahres wird
das Projekt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Kurz darauf nimmt der
Gemeinderat die neu gegründete Stiftung zur Kenntnis und erwartet Vorschläge für
einen Gebrauchs- und Mietvertrag.
Im Mai 1999 gibt ein ausserordentliches Hochwasser einen Begriff davon, mit
welchen Problemen wir uns in Zukunft, besonders in Bezug auf das Wasserrad, zu
befassen haben werden.
Im Laufe des Jahres 2000 werden verschiedene maschinelle Anlagen restauriert,
ersetzt oder neu gefertigt. Ausserdem wird der Bruchsteinpfeiler auf seine
Standfestigkeit untersucht und für gut befunden. 2001 wird der Innenausbau der
Mühle abgeschlossen und mit Mobiliar versehen. In den folgenden Jahr werden die
Antriebselemente erneuert und soweit fertig gestellt, dass die Anlage mit einem
Elektromotor betrieben werden kann. Der Vorplatz der Mühle wird einladend
gestaltet.
Am Mühletag 2003 wird die Ausstellung über den Anbau von Getreide und dessen
Verarbeitung eröffnet. Im gleichen Jahr wird uns ein weiteres metereologisches
Extrem geboten. Eine lange Phase ohne Niederschläge lässt den Wasserspiegel des
Rheins so weit fallen, dass die Stelle, wo das Wasserrad seinen Platz bekommen
soll, praktisch austrocknet.
2004 werden die Baumeisterarbeiten für den wasserseitigen Antrieb ausgeführt,
und im August dieses Jahres kann das fertig montierte Wasserrad an seinen Platz
gesetzt werden.
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