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1947 |
Verkauf der Barzmühle durch Alfred Dambach
an die NOK. Einstellung des Mahlbetriebes.
Verpachtung des Bauernhofes |
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24.1.1976 ??
Grundstück-Nr.:
Heute: 1438
Um 1900: 451
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Nachdem das Wasserkraftwerk-Projekt "Laufen"
aufgegeben wird, sucht der Besitzer für die Liegenschaft "Barz" neue Eigentümer.
Der Bauernhof wird vom bisherigen Pächter und die Mühle von der Gemeinde Zurzach
erworben. Das kurz nach 1878 erbaute Mühlegebäude wird ab 1990 durch das Bauamt
Zurzach nach und nach saniert.
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27. Jan. 1998 |
In einer ersten Sitzung konstituieren sich
verschiedene Interessierte zu einer Vereinigung "Barzmühle". Der Initiant Marcel
Iseli wird erster Präsident. Schon vorher war Heinz Meier, Zurzach/Beckenried,
mit dem Projekt beschäftigt. Auch er wollte die Anlage mit einem Wasserrad
versehen und die Mühle restaurieren. Erst jetzt aber beginnt die Aktion
"Barzmühle" konkrete Formen anzunehmen.
Durch Hansruedi Knecht, Mühle, Leibstadt, finden wir Kontakt zum Mühlenbauer
Walter Graf, Oberbühren, einem willkommenen Fachmann, der uns uneigennützig
unterstützt und zu fehlenden Einrichtungsteilen verhilft.
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4. Dez. 1998 |
Errichtung der STIFTUNG BARZMÜHLE, durch die
Geschwister Frieda und Johann Dambach, Kaiserstuhl, die ein Grundkapital von
50'000 Franken einbringen.
Als Stiftungsräte werden berufen: Marcel Iseli, als Präsident, Georg Edelmann
und Max Kalt als Mitglieder.
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4.-6. Dez. 1998 |
Am Weihnachtsmarkt stellen wir unser Projekt
erstmals der Öffentlichkeit vor.
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15. Dez. 1998 |
Der Gemeinderat Zurzach nimmt Kenntnis von
der neugegründeten Stiftung und erwartet Vorschläge für einen Gebrauchs- und
Miet-vertrag.
Zwischenzeitlich formiert sich eine Arbeitsgruppe, die Eigen-leistungen erbringt.
Ihr gehören an: Martin Schölly, Walter Kuster und Gottfried Rudolf.
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Mai 1999 |
Ein ausserordentliches Hochwasser gibt uns
einen Begriff, mit welchen Problemen wir uns in Zukunft, besonders mit dem
Wasser-rad, zu befassen haben werden.
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April 1999 |
Die Zwischenmauer im Parterre wird
eingezogen.
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Juni 1999 |
Der Aufbau der neuen Esse und die Gipsdecke
in der Schmiede werden fertig gestellt. Ebenso der Kamin.
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Juli 1999 |
Die Arbeitsgruppe wird mit Viktor Rudolf, Rietheim im Bereiche der
Holzbearbeitung ergänzt.
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3. Jan. 2000 |
Frau Hauser von der UBS überreicht einen
Check von 5'000 Franken.
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5. Juni 2000 |
Die Elevatoren sind montiert.
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19. Sept. 2000 |
Der Bruchsteinpfeiler im Rhein wird durch
einen Taucher der Firma Ing.-Büro Stäubli, Zürich, untersucht und als nicht
gefährdet taxiert. Sein Urteil, dieser könne noch jahrzehntelang als
Wasserrad-Auflager dienen. Trotzdem lassen wir den untersten Teil dort, wo die
Strömung aufprallt, durch einen Betonmantel schützen.
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26. Mai 2001 |
Am ersten Schweizerischen Mühlentag wird
teilgenommen.
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Im April 2001 |
kann das von Ingenieur Urs Goetz erarbeitete
Projekt "Wasserrad" entgegen genommen und besprochen werden.
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13. Juni 2001 |
Es wird beschlossen, an der Mühle ein
Spendenbarometer zu installieren, um die Geldeingänge zu registrieren.
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Herbst 2001 |
Die Mühle ist neu mit einem Office, Tischen
und Stühlen und einer WC-Anlage ausgerüstet.
Ingenieur Urs Goetz vom Ingenieurbüro Stäubli in Zürich erhält den Auftrag zur
Weiterbearbeitung der antriebsseitigen Teile der Mühle.
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Frühjahr 2002 |
Für mechanische Arbeiten werden Heiri Widmer
und Franz Meier zugezogen. Beide arbeiten zu den gleichen Bedingungen mit, wie
die bisherige Arbeitsgruppe.
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April 2002 |
Im Frühjahr ist durch die Gemeinde Zurzach
der Vorplatz gestaltet worden, wobei Gemeinderat Meinrad Moser mit grossem
persönlichem und auch finanziellem Aufwand beteiligt war. Familie Moser
sponsorte den schattenspendenden Baum
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März 2003 |
Das Ingenieurprojekt kann entgegen genommen
werden. Ein erster Entscheid betrifft den zukünftigen Standort des Wasserrades.
Neu soll es nicht mehr wie sein Vorgänger ausserhalb dem Lagerpfeiler, sondern
zwischen diesem und dem Ufer aufgebaut
werden. Die von Christoph Fröhlich kontrollierte Haupt-Antriebswelle wird mit
Unterstützung von diesem und Walter Graf eingebaut.
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31. Mai 2003 |
Das am Mühletag neu eröffnete
Getreidebau-Museum zeigt den Anbau, die Gewinnung und Verarbeitung des Getreides
in der Zeitspanne vom Beginn bis ca. 1950.
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30. Juni 2003 |
Die Stiftung "Pro Patria" informiert uns
über den von ihnen gesprochenen Beitrag von 20'000 Franken. Dieser wird nach der
Fertigstellung des Wasserrades überwiesen.
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Sept. 2003 |
Die Mühle ist betriebsbereit. Das heisst, dass
die Anlage mit Elektroantrieb, jedoch noch ohne Mahlgut, betrieben und
vorgeführt werden kann.
Ein Wasserrad hätte im Jahr 2003 wenig genützt. Das Wasser im Rhein sank auf
einen historischen Tiefststand. So trocknete der Flussboden unter dem
zukünftigen Wasserrad sogar ab. Diese Situation wurde benützt, um die Fugen des
Bruchsteinpfeilers sanieren zu lassen.
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26. Apr. 2004 |
Arbeitsvergebungen im Zusammenhang mit dem
Wasserrad: Baumeisterarbeiten: PVL, Paul Vögele AG, Leibstadt. Holzbau: Erich
Vögeli AG, Kleindöttingen.
Stahlbau: Metall- und Stahlbau AG, Endingen.
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Juni 2004 |
Auf der Nordseite der Mühle werden die
Baumeisterarbeiten für die Aufnahme der Kraftübertragungs-Elemente ausgeführt.
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10. Aug. 2004 |
Walter Kuster wird zum Stiftungsrat ernannt.
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13. Aug. 2004 |
Das Wasserrad, wird nach der
Erstellung am Land, am Be-stimmungsort fachmännisch eingesetzt.
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25. Sep. 2004 |
Offizielle Einweihung der Abschluss-Restauration. Durch beide Zurzacher
Konfessionen wird die
Barzmühle eingesegnet. Regierungsrat Rainer Huber überbrachte die Grüsse und
Glückwünsche der
Regierung des Kt. Aargau. Erstmalig wurde der Film über den Getreideanbau
bis hin zum Mehl
vorgeführt.
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26. Sep. 2004 |
Tag der offenen Tür mit Demonstration Wasserrad und Führung durch die Mühle.
Die Zurzacher
Bevölkerung und Gäste aus der weiteren Umgebung nahmen sehr rege teil.
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